Seelenfutter Bildtafel

Alles, was schön ist, bleibt auch schön, wenn es welkt.
Unsere Liebe bleibt Liebe, auch wenn wir sterben.

Maxim Gorki (1868-1936)

In der jüdisch-christlichen Tradition gibt es ganz ursprünglich (und bis heute!) die Vorstellung, dass wir nicht nur irgendwie »theoretisch« im Geist erlöst werden und »in den Himmel« kommen, sondern mit unserem ganzen Körper Anteil haben an der Erlösung und Freiheit – in Christus, würden Christen dann sagen.

Für viele ist das nicht selbstverständlich und es ist auch nicht leicht anzunehmen. Es scheint viel einfacher, sich den Geist als etwas Körperloses vorzustellen, das am Ende übrig bleibt, wenn all das Körperliche verschwindet.

Eigentlich bräuchten wir uns aber nur umzusehen. Alles finden wir in der Natur und nirgendwo anders. Und jedes Wesen, jede Jahreszeit hat eine eigene Schönheit.

Um diese Schönheit zu sehen, müssen wir etwas verlernen: Die Dinge (ständig) aufzuteilen in gut und schlecht und alles (auch) in seiner Ganzheit betrachten. Und dann sehen wir, wie alles, was welkt, die Grundlage ist für neues Leben.

Um es einmal christlich zu formulieren: Christus ist nicht gekommen, um das Sterben zu beenden, sondern wenn überhaupt, dann um uns die Angst davor zu nehmen und die Augen zu öffnen für die Liebe und Fülle Gottes, die immer da ist.

Ich wünsche Dir, dass Du heute etwas von dieser Schönheit sehen kannst.

Pace e bene,
br. Jan

 

ATEMPAUSE

EINATMEN
Liebe umgibt mich.

AUSATMEN
Liebe trägt mich.

JOURNAL

Welche Schönheit kannst Du JETZT und HIER in den Blick nehmen?

EINE STIMME AUS DEM GROSSEN KREIS

»Es ist eine neue Gelassenheit in meinem Fühlen und Denken entstanden, und mein Glaube hat eine neue Form und einen neuen Platz gefunden.«

Bianca
EREMOS-WOCHEN

PERLENGEBET

… der mit uns am Kreuz gestorben ist.

Rauhnächte

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